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KURZPROFIL DER BEHANDLUNGSKONZEPTE
Gynäkologische Psychosomatik

Frauen leiden unter spezifischen Beschwerden, Frauenleiden haben häufig psychosomatische Hintergründe. Erlittene Operationen oder körperliche Erkrankungen greifen neben der körperlichen und psychischen Belastungen oft auch tief in die weibliche Identität ein. Frauen ziehen sich in Gefühle der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit zurück, auch Enttäuschungen und Ängste über zerstörte Lebenspläne bestimmen die Symptomatik. Studien zufolge ist jede fünfte Frau oft schon in jungen Jahren Opfer sexueller Gewalt geworden.

Wir behandeln Patientinnen mit

  • chronischen Unterbauchbeschwerden (z.B. infolge Endometriose, Z.n. Mehrfachoperationen, Z.n. sexuellem Missbrauch),
  • chronisch rezidivierender Adnexitis,
  • psychosomtischen Blasenbeschwerden,
  • unerfülltem Kinderwunsch,
  • Z.n. Aborten,
  • klimakterischem Syndrom und
  • Belastungsstörungen nach Mamma- und Genitalkarzinom.


Das Therapieziel beinhaltet die Entwicklung persönlicher und beruflicher Perspektiven der Patientin. Der Abstand zur häuslichen Belastungssituation erleichtert es den Frauen, neue Verhaltensweisen zu erlernen und in einer Atmosphäre des Wohlfühlens die mit gynäkologischen Beschwerden verbundenen Konflikte psychotherapeutisch zu bearbeiten.

Patientinnen mit frauenspezifischen Erkrankungen nehmen im Rahmen unseres integrierten Psychotherapiekonzepts an tiefenpsychologischer und/oder verhaltenstherapeutischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie teil. Sie haben die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen in einer Frauengruppe auszutauschen.

Indikationsspezifische Schmerzbewältigungs-, Trauma-, Angst-, Depressionsgruppe, Gestaltungs- oder Musiktherapie, körperorientierte Verfahren mit dem Ziel, positive Körpererfahrungen zu erleben, Entspannungsverfahren, Bewegungs- und physikalische Therapie sowie Ernährung- und Sozialberatung ergänzen das Therapieprogramm.





[ 15.07.2010 ]
Vortragsabend: Parkinson – Restless-Legs-Syndrom – Tremor
Bad Wurzach – Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“ referieren Dr. Michael Steinle, Leutkirch, Dr. Dr. Willi Kohlhepp, Bad Waldsee, Dr. Stefan Steidele, Wangen und Prof. Dr. Paul-Jürgen Hülser, Chefarzt der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach zu Themen aus dem Bereich „Extrapyramidalmotorische Erkrankungen“.
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