KLINIK ALPENBLICK
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NACHBETREUUNG
Scheiden tut weh ...

Es hat sich herausgestellt, dass Patienten, die eine ambulante Nachsorge oder eine Selbsthilfegruppe in Anspruch nehmen, ihre Schwierigkeiten besser und leichter bewältigen. Deshalb wird mit den Patienten bereits während ihres stationären Aufenthaltes sorgfältig über die Notwendigkeit einer poststationären Maßnahme gesprochen.


Kontinuierlich an den Zielen arbeiten

Zur Vorbereitung der Entlassung erhält der Patient einen Planungsbogen, der ihn anleitet, an seinen vorformulierten Zielen weiter zu arbeiten. Unsere Soziotherapeuten führen eine Nachsorgekartei mit Ärzten, Therapeuten und Institutionen, die mit uns kooperieren. Außerdem empfehlen wir unseren Patienten, zum ambulanten Vorbehandler zurückzukehren und mit ihm die Fortführung der Behandlung zu besprechen und auch einen eventuellen Wechsel oder eine Änderung der Therapie mit ihm abzustimmen.

Der für unsere Patienten wichtigste Schritt ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess und die Neu-Organisation des Familienlebens. Die klinische Erfahrung zeigt, dass gerade soziale Verhaltens- und Beziehungsmuster zu einem großen Teil das Rückfallpotenzial ausmachen.

Trotz eines guten stationären Therapieverlaufs mit weitgehend erreichter Symptomfreiheit, kann es zu einer erneuten Verschlechterung kommen, wenn der Patient sein häusliches Umfeld betritt. Eine andere Erfahrung ist, dass die Besserung eines Symptoms unter den beschützenden Bedingungen der Klinik nicht ohne weiteres in die häusliche Realität übertragen werden kann.


Therapie am Heimatort

Daher ist ein Bestandteil der Therapie, dass die Patienten sich gegen Ende der stationären Behandlung konkret mit der Rückkehr in ihr bisheriges Leben beschäftigen. Auch eine Erprobung am Heimatort oder eine stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess kann eine notwendige therapeutische Maßnahme sein.

Über die übliche Nachsorge hinaus haben wir Selbsthilfegruppen eingeladen, um den Patienten während des stationären Aufenthaltes ihre Arbeitsweise nahezubringen und sie mit den Prinzipien ihrer Organisation vertraut zu machen. Auf diese Weise können sich die Patienten einen Eindruck davon machen, ob sie in dieser Form eine weitere Unterstützung in ihrem Leben annehmen möchten.
Weitere geeignete Nachsorge-Alternativen finden Sie auf der Homepage der Gesundheitspädagogen im Kneipp-Bund e.V. http://www.gesundheitspaedagogen.de


Ambulante Nachsorge

Durch unseren Sozialdienst werden stationär behandelte Patienten der Deutschen Rentenversicherung Bund über die intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA) der Deutschen Rentenversicherung Bund informiert. Im Rahmen dieses Programms wendet sich der Versicherte nach Abschluss der stationären Rehabilitationsmaßnahme an eine andere wohnortnahe Rehabilitationseinrichtung, die ihn unterstützt, den Erfolg des Aufenthalts bei Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu sichern.

Die Notwendigkeit für eine solche Rehabilitationsnachsorge ergibt sich zum Beispiel aus dem Trainingsbedarf bei fortbestehenden Einschränkungen oder dem Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit. Am Ende des Aufenthalts kann unser Sozialdienst gemeinsam mit Ihnen festlegen, welche Leistungen in welchem Umfang und in welcher Einrichtung weiterhin für Sie erbracht werden sollen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de


Nachstationäre Versorgung durch Internet-Chatgruppen


Im Anschluss an Ihr stationäres Heilverfahren bieten wir eine internetgestützte Nachsorge über eine Chatgruppe an. Hier treffen sich wöchentlich zu einer festgelegten Zeit circa acht Patienten und ein Therapeut, um die während der stationären Therapie entwickelten Einsichten und Ziele, sowie deren Umsetzung in den Alltag zu verfolgen.

Von Januar 2007 bis Ende 2009 hat die Klinik Alpenblick in Zusammenarbeit mit der Klinik Bad Frankenhausen ein Forschungsprojekt zur Untersuchung der Wirksamkeit der Internetgestützten Nachsorge nach der stationären psychosomatischen Rehabilitation durchgeführt. Das Forschungsprojekt wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) gefördert. Die Ergebnisse weisen die hohe Akzeptanz und Wirksamkeit des Angebotes auf.

Seit Abschluss des Projektes bietet die Klinik Alpenblick den Versicherten der DRV die Nachsorge in dieser Form an.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte während des stationären Aufenthalts an Ihren Arzt oder Therapeuten, der Sie beraten und gegebenenfalls zu der Gruppe anmelden wird. Gerne informieren wir Sie auch vorab per Mail: valiollah.golkaramnay@wz-kliniken.de oder telefonisch unter 07562 71-1411.

Sofern Sie bereits eine Berechtigung zur Teilnahme am Chat haben, können Sie sich über folgenden Link einloggen: http://chat.klinik-alpenblick.de





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