Klinik Alpenblick
Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
 
 
 
 

MBSR, ACHTSAMKEITSGRUPPE

Achtsamkeitsbasierte Therapie

Achtsamkeitsbasierte Therapien wie Mindfulness based stress reduction (MBSR) helfen zum Beispiel, Menschen vor einem depressiven Rückfall zu bewahren. Patienten erfahren in der Klinik Alpenblick, dass Achtsamkeit im Umgang mit psychischen und physischen chronischen Erkrankungen sowie in schwierigen Lebenssituationen sowie für die Stressprävention unterstützend wirken kann.
 

MBSR

 

IMBSR - Stressbewältigung durch Achtsamkeit

 
In der Übung der Achtsamkeit versuchen wir uns dem Erleben des gegenwärtigen Augenblicks zu zuwenden und alles oder bestimmte Aspekte dieses Augenblicks mit einer neugierig-interessierten, freundlich-liebevollen und möglichst nicht wertenden Haltung wahr zu nehmen. 
 
Die Methode MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) wurde Ende der 70er Jahre durch Prof. Jon Kabat-Zinn, einem amerikanischen Verhaltensmediziner und Meditationslehrer in die Medizin eingeführt.  
 
MBSR wird normalerweise in 8-wöchigen Kursen unterrichtet, wobei es von Woche zu Woche unterschiedliche thematische Schwerpunkte gibt. Die Kursteilnehmer treffen sich unter Anleitung eines MBSR-Lehrers einmal die Woche und üben, zunächst mit CDs, die Übungen täglich zu Hause.  
 
 

In der Klinik Alpenblick bieten wir das MBSR und Achtsamkeit in folgenden Formen an

 
Wir haben das wesentliche aus dem MBSR-8-Wochenkursen in einem 3-wöchigen MBSR-Kompaktkurs zusammengefasst und bieten den Rehabilitanden in dieser Zeit ein Programm mit täglichen Übungseinheiten und intensiver Schulung von Achtsamkeit an.   
  
Alle grundlegenden Übungen und wichtige Schwerpunktthemen werden dabei vermittelt.  
  
  
Ausführliche Informationen finden Sie hier
 
  
  
Unsere MBSR Lehrerinnen und Lehrer sind zertifizierte MBSR Lehrer und Mitglieder im MBSR-Verband. 
 
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Progressive Muskelentspannung

 
Diese Entspannungsmethode wurde in den zwanziger Jahren von dem amerikanischen Arzt und Psychologen Edmund Jacobson (1885-1976) entwickelt.  
  
Aus der Beobachtung, dass Anspannungen der Muskulatur häufig im Zusammenhang mit innerer Unruhe, Stress und Angstzuständen auftraten, entstand die Idee bei bewusster Muskelentspannung ein inneres Ruhegefühl und auch eine seelische Entspannung zu erreichen. Zwischenzeitlich ist in vielen praktischen Erfahrungen und auch wissenschaftlichen Untersuchungen dieser Zusammenhang bestätigt.  
  
Wie wird geübt?
 
Die Progressive Muskelentspannung ist eine einfache Methode, bei der Sie im Liegen oder Sitzen etwa 30 Minuten eine festgelegte Abfolge von Muskelgruppen, beispielsweise Ihren Oberarm, bewusst anspannen und wieder locker lassen. Hierbei wird die Aufmerksamkeit auf die bewusste Wahrnehmung von Anspannungs- und Entspannungsempfindungen gelenkt. Damit nimmt die Wahrnehmung für den eigenen Körper zu, die Aufmerksamkeit ist auf die Übung fokussiert und mit zunehmender Erfahrung in der Methode gelingt es dann auch, die Alltagsgedanken hinter sich zu lassen. Durch die Übungen verbessert sich die körperliche Entspannung und es beruhigt sich auch das psychovegetatives Nervensystem. Zudem verbessert die Methode die Körperwahrnehmung insbesondere auch für oftmals stressbedingte körperliche Verspannungen, z.B. im Schulter-Nacken Bereich oder Kiefer. Diese Anspannung ist den meisten oft nicht mehr bewusst. Durch die Progressive Muskelentspannung nehmen Menschen diese wieder wahr und lernen, bewusst und willentlich diese Muskeln zu entspannen.   
  
Die Methode ist körpernah im Erleben, leicht zu erlernen und insbesondere als Einstieg gut geeignet, um Erfahrung mit Entspannung und Entspannungsverfahren zu machen.  
  
Insbesondere empfiehlt sich die Methode bei Menschen die unter Ängsten und Angstzuständen leiden. Deshalb ist PMR auch ein festgelegter Bestandteil in der Behandlung von Angststörungen.  
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Autogenes Training

 
Das Autogene Training ist ein Entspannungsverfahren das von dem Psychiater Johannes Heinrich Schulz in den 30er Jahren ausgehend von der Hypnose entwickelt wurde. Zwischenzeitlich wird die bewährte Methode weltweit eingesetzt und ist als Therapieverfahren anerkannt.   
  
Die Übersetzung von „Autogen“ im Sinne von „ selbst erzeugt“ umschreibt im Grund den Kern der Methode. Die Übenden erlernen im Autogenen Training durch inneres Sprechen formelhafter Sätze wie z.B. „Ich bin ruhig und gelassen“ diesen erwünschten Zustand gezielt auszulösen und sozusagen zu lernen. Das benötigt, wie der Name der Methode schon andeutet, natürlich etwas Training. Im Grunde kann hier der Vergleich zum Vokabellernen – was ja in der Regel auch Übung benötigt – herangezogen werden.   
  
Wie wird geübt?
 
Grundlage für diese Methode ist also, dass Menschen in der Lage sind, allein mit ihrer Vorstellungskraft und durch inneres Sprechen veränderte innere Zustände und insbesondere auch Entspannung herbeizuführen.   
  
Die hierzu verwendeten innerlich gesprochenen Sätze sind nicht beliebig. Diese formelhaften Sätze regen gezielt die veränderten Erlebnisweisen im Körper an, die sich bei Entspannung normalerweise beobachten lassen – nämlich innere Ruhe, Schwere und Wärme. Tatsächlich lässt sich bei Personen mit Erfahrung in Autogenem Training dann auch eine Erhöhung der Oberflächentemperatur an z.B. den Armen messen, was auf eine verbesserte Durchblutung zurückgeführt werden kann. Üben von Autogenem Training verbessert sicherlich auch die Konzentrationsfähigkeit. Insbesondere lässt sich diese Methode gut im Büroalltag in Form einer „Kurzentspannung“ einsetzen um bei Stress und Hektik wieder etwas zur Ruhe zu kommen.  
  
In unserer Klinik können Sie die Grundstufe, bestehend aus dem Erleben von Ruhe, Schwere, Wärme, der Beobachtung von Veränderungen des Atmens, des Sonnengeflechts und der Herzgegend, erlernen. Die Übungen erfolgen zweimal in der Woche unter Anleitung. Im Sinne des Trainings wird aber empfohlen die gelernten Übungen zusätzlich auch während des Aufenthaltes selbst mehrmals wöchentlich durchzuführen.  
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Achtsamkeitsgruppe

 
Die Achtsamkeitsgruppe, in welcher an zwei Terminen die Woche geübt wird, hat den Schwerpunkt auf dem praktischen Üben und Erleben von Achtsamkeit und bietet so erste Erfahrungsmöglichkeiten mit Achtsamkeitsübungen aus dem MBSR. Hierbei handelt es sich nicht um Entspannungs-, sondern um Wahrnehmungsübungen. Der Bodyscan (achtsame Körperwahrnehmung), das Achtsame Dehnen und die Sitzmeditation werden an jeweils 2 Terminen, teils in verkürzter Form, in der Gruppe geübt. So können Sie unterschiedliche Achtsamkeitsübungen aus dem MBSR kennenlernen und Achtsamkeit praktisch erfahren.  
  
Achtsamkeit intensiver geübt, kann eine innere Haltung werden, mit der wir uns und dem Leben begegnen und die ermöglicht, bewusster, entspannter und gleichzeitig aktiver mit den Gegebenheiten in uns und in unserem Leben umzugehen. In der Achtsamkeitsgruppe werden Sie mit dem Üben vielleicht nach und nach eine Ahnung davon bekommen. 
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