KLINIK ALPENBLICK
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KURZPROFIL DER BEHANDLUNGSKONZEPTE
Berufsbezogene Therapie - z.B. für Betroffene von Mobbing oder Burnout

Für Patienten, die Probleme an ihrem Arbeitsplatz haben, bieten wir in der Klinik Alpenblick spezielle berufsbezogene Therapiebausteine an. Hier werden berufliche Schlüsselqualifikationen wie zum Beispiel Konzentrations-, Merk- und Planungsfähigkeit, sowie Ausdauer und Gewissenhaftigkeit diagnostiziert und gefördert.
Darüber hinaus bekommen Patienten Gelegenheit, ihre sozialen Fertigkeiten, wie zum Beispiel die Konfliktfähigkeit, zu verbessern.


Im Rahmen der berufsbezogenen Angebote können Patienten Ihre Fähigkeiten prüfen, um Hinweise auf ihre Stärken und Schwächen zu erhalten. Anschließend bestimmen sie gemeinsam mit ihrem Therapeuten, welche Teilaspekte wie trainiert werden können, ob und unter welchen Voraussetzungen der Beruf weiterhin ausgeübt werden kann und ob berufsfördernde Leistungen beantragt werden müssen.

Zielgruppen der berufsbezogenen Therapieangebote

Die berufsbezogene Therapie richtet sich in der Hauptsache an

  • Patienten, bei denen zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz dominieren
  • Patienten, die sich an ihrem Arbeitsplatz erschöpft haben
  • Patienten, bei denen eine sozialmedizinische Beurteilung im Vordergrund steht


Motivation

Motivation ist in diesem Themenkreis ein wichtiger Aspekt, weil Förderung nur dann erfolgreich sein kann, wenn der Betreffende sie auch annehmen und umsetzen will. Der Aufbau und Erhalt von Motivation wird geleistet durch:

  • Ziel- und Motivationsklärung zur Erfüllung der Grundbedürfnisse des Patienten

  • Vermittlung psychoedukativer/informativer Inhalte, damit die Patienten Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen äußeren Arbeitsbedingungen, eigenem Erleben und Verhalten, sowie daraus resultierende gesundheitliche Folgen erkennen können. Darüber hinaus können bereits erste Lösungsansätze erkannt werden.

  • Schaffung positiver Erfahrungen bezüglich Veränderungsmöglichkeiten und Selbstwirksamkeit durch Trainings, Therapien und motivierendes Feedback

  • Verbesserung der Schlüsselqualifikationen, Aufbau/Stabilisierung des Selbstvertrauens, Entwicklung realisierbarer beruflicher Perspektiven im Einklang mit den Grundbedürfnissen des Patienten


Die wichtigsten Bestandteile der Therapie

  • Psychoedukation/Information
  • Trainings/Übungen
  • Therapie/Problemlösung


Therapie-Ablauf

Im therapeutischen Erstgespräch legt der Patient dar, dass er seine psychischen und gesundheitlichen Probleme vornehmlich durch Schwierigkeiten im Beruf verursacht sieht. Danach entscheidet er gemeinsam mit dem Bezugstherapeuten, ob der berufsbezogene Therapiepfad gewählt wird.

Eine Analyse der Situation des Patienten schließt unter anderem eine Belastungserprobung ein und geht den verschiedenen Therapiebausteinen voraus: Einzelgespräche, Konfliktgruppe, Problemlöse-Gruppe, Soziales Kompetenztraining, Projektgruppe, Gruppe „Arbeitsverhalten in der Reflexion“ und andere. Das jeweilige Therapiepaket wird genau und individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt.





[ 19.07.2010 ]
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