Klinik Alpenblick
Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
 
 
 
 

Mit therapeutischer Begleitung individuellen Bedürfnissen nachspüren

In unseren genderspezifischen Gruppenangeboten gehen wir auf Fragestellungen und Bedürfnisse unserer Patienten und Rehabilitanden ein, die im Zusammenhang mit ihrer Geschlechtsrolle stehen.  
  
  

Für Frauen

 
Die ressourcenorientierte Gruppe richtet sich an Frauen, die so mobil sind, dass sie an Spaziergängen in unserem Park - auch über Wiesen oder durch den Wald - teilnehmen können. Wir lassen uns dabei durch die Natur und die Jahreszeiten thematisch inspirieren.   
  
Je nach Jahreszeit besprechen wir unterschiedliche Themen wie Wachstum, Blüte, Ernte, Kraftverlust und Lebensfreude. Diese Themen können unabhängig vom Alter der Teilnehmerinnen auf die eigenen Lebensphasen übertragenen werden und führen dabei zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht und der gesellschaftlich zugewiesenen Geschlechterrolle    
  
Während eines Spazierganges werden beispielsweise eigene Erfahrungen, Geschichten und Wissenswertes über Pflanzen, Natur und Brauchtum ausgetauscht. Auch eine Naturmeditation ist möglich.  
Die Verbindung von Erörterung frauenspezifischer Themen, Begegnungen mit der Natur und das gemeinsame Begehen der Jahreskreisfeste ermöglicht den Teilnehmerinnen einen offenen Austausch an Erfahrungen.   
  
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für Männer

 

Wie denken Männer über Gesundheit? Worauf lassen sich Männer ein?

 
Sie, die Männer – wenn es sie denn als verallgemeinerte Spezies geben sollte – gelten als anders, als schwierig und manchmal als besondere Herausforderung für Ärzte und Psychotherapeuten.   
  
Männer haben ihren eigenen Zugang zum Gesundheitssystem – besonders aber auch zu sich selbst. Wie dosieren sie ihren Leidensdruck, bevor sie einen Therapeuten suchen? Wann und wie können sie diese Chance für sich nutzen?   
  
Mit ihrer oft unverstandenen Biografie und einem daraus abgeleiteten Rollenverhalten haben sie – oft im Sinne einer eingeschränkten Selbstfürsorge – andere Voraussetzungen zum Umgang mit sich selbst, aber auch mit anderen Menschen, so auch mit Therapeuten.   
  
 

Rollenverhalten, Beziehungen, Dysfunktionalität

 
Biologische und hormonelle Veränderungen im Stress- und Alternserleben werden häufig als Depotenzierung erlebt und unterschiedlich abgewehrt. Beruflich oder privat erlebte Kränkungen – Trennungen, Verluste und Entwertungen – werden nur mühsam integriert. Die Flucht vor der Arbeit oder in dieselbe zeigt letztlich jeweils eine hohe Dysfunktionalität. Testosteron, der Inbegriff gelebter Männlichkeit, wird zu einer fehlverstandenen Messgröße. Wann ist eine „Behandlung“ medizinisch indiziert?  
 
Wie steht es um die erlernte Bindungs- und Beziehungs(un)fähigkeit von Männern und was bedeutet diese für den Einstieg in eine therapeutische Arbeitsbeziehung? Wie gehen Männer mit Alkoholkonsum, Aggressivität und den maskierten und abgewehrten Formen der Depression um?  
 
Einblicke und Antworten gibt es im Rahmen der Männergruppe an der Klinik Alpenblick.  
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